Arbeitnehmer trägt einen Hund, der über die Schulter schaut

Hunde am Arbeitsplatz: Hund und arbeit vereinbaren

Hunde bei der Arbeit steigern die Motivation und senken das Stressbarometer

Der Hund im Büro: Wie Sie hund und Arbeit vereinbaren

Hund und Arbeit lassen sich oft nur schwer vereinbaren und meist bleibt für Berufstätige der Wunsch nach einem eigenen Vierbeiner unerfüllt. Den kleinen Wauzi den ganzen Tag alleine in der Wohnung lassen, das geht nicht. Ihn mit auf die Arbeit nehmen, das erlauben die meistens Chefs wiederum nicht. Dabei belegen doch zahlreiche Studien: Hunde am Arbeitsplatz steigern die Motivation und senken sogar das Burnout-Risiko.

Das liegt daran, dass Hunde bei uns ähnliches bewirken wie kleine Babys: Ihre Anwesenheit sorgt im menschlichen Organismus für die Produktion des Glückshormons Oxytocin. Dieses Hormon lässt uns ruhiger und zufriedener werden, die Stimmung steigt. Eine Studie der Virginia Commonwealth University belegt, dass die Stresshormone im Blut der Probanden mit Hund am Arbeitsplatz deutlich geringer waren, als die bei hundelosen Arbeitnehmerprobanden. Hunde sollen in vielen Fällen sogar effizienter für einen niedrigeren Blutdruck sorgen als so manches Medikament.Hund am Arbeitsplatz

Laut der Techniker Krankenkasse ist Stress der Grund für rund 40 Millionen Arbeitsunfähigkeitstage im Jahr, was wiederum die Unternehmen sehr viel Geld kostet. Da macht ein Hund am Arbeitsplatz doch Sinn oder? Gesunde und motivierte Mitarbeiter sind schließlich die Grundpfeiler des Erfolgs. In Zeiten von Fachkräftemangel, des Arbeitnehmermarktes und der viel beschriebenen Work-Live-Balance ist das Erlauben eines Hundes am Arbeitsplatz zudem eine einfache Möglichkeit für Unternehmer, ihren Mitarbeitern entgegen zu kommen und sich als attraktiver und flexibler Arbeitgeber zu positionieren.

Tiere am Arbeitsplatzt sorgen außerdem immer für ausreichend Gesprächsstoff beim Smalltalk mit Kunden oder neuen Mitarbeitern.Wauzi im Büro
Donna
Ich habe viele Jahre meine Hündin mit auf die Arbeit genommen und konnte feststellen, dass ein Hund am Arbeitsplatz garantiert die Stimmung lockert und noch dazu ist man gezwungen, in der Mittagspause vor die Tür zu gehen und frische Luft zu schnappen. Für mich macht ein Hund am Arbeitsplatz einfach Sinn“, so Sebastian Wolf, Artdirector bei der comwrap GmbH in Frankfurt.

Tierisch gute Tipps für den Büro-Hund

Nicht jeder Kollege ist ein Hundefreund und hat vielleicht sogar Angst vor Wauzi. Daher sollte die Entscheidung für einen Hund eine Team-Entscheidung und nicht alleine die des Chefs sein. Eine andere Möglichkeit ist natürlich die, Tierfreunde in einem Büro unterzubringen, Allergiker oder Skeptiker in einem anderen. Hauptsache es wird individuell entschieden und die Bedürfnisse aller Beteiligten berücksichtigt.Hund am Arbeitsplatz: So vereinbart man Hund und Arbeit

Eine weitere Voraussetzung ist natürlich eine Haftpflichtversicherung für den Hund, dass er auf Herrchens Wort hört und vor allem stubenrein ist. Der Hundehalter hat die Verantwortung für das Tier. Stellen Sie das von vorneherein klar.

Wenn das Ganze noch Neuland ist für Sie: Vereinbaren Sie doch auch für den tierischen Kollegen eine Probezeit. Der Hund sollte ohnehin erst einmal langsam eingewöhnt werden. Schauen Sie, ob er sich überhaupt an seinem neuen Plätzchen wohl fühlt. Wenn er sich gut benimmt und alles klappt, dann darf er als neues Teammitglied künftig jeden Tag für Motivation und gute Stimmung im Office sorgen.

 

Über Stefanie Rehm

Stefanie Rehm ist Diplom-Onlinejournalistin und für eine Frankfurter Internetagentur tätig. Als Expertin für alle Formen der unternehmensinternen und – externen Kommunikation kümmert sie sich unter anderem um diverse Online-Magazine oder um die Außendarstellung der Agentur-Kunden. Seit über drei Jahren schreibt sie regelmäßig Fachartikel und Blogartikel rund um Human Resources Management.