Kleiner Mitarbeiter mit Aktentasche schaut auf großen Schriftzug Big Data

People Analytics: Mitarbeiterzufriedenheit trifft Big Data

Mit zufriedenen Angestellten auf Erfolgskurs

Immer mehr Unternehmen setzen auf die Auswertung von Mitarbeiterdaten zur Feststellung der Zufriedenheit ihrer Belegschaft, zur Motivation und Bindung von Angestellten sowie zur Gewinnung von Fachkräften. Wer bis heute nicht erkannt hat, dass der Erfolg des Unternehmens mit seinen Angestellten steht und fällt, der befindet sich auf dem bekannten sinkenden Dampfer. Nichts desto trotz gibt es in Sachen People Analytics bzw. HR-Analytics einiges zu beachten.
Mit den richtigen Tools und der strikten Einhaltung von Datenschutz und Persönlichkeitsrechten können Unternehmen auf Erfolgskurs gehen und die Mitarbeiterzufriedenheit im Betrieb nachhaltig verbessern.

Nachhaltige Mitarbeiterzufriedenheit: Immer auf dem rechten Kurs

Mitarbeiter fördern, motivieren, zufrieden stellen und das volle Potenzial aus ihnen herausholen, das ist der Schlüssel zum Erfolg. Herrscht Unzufriedenheit im Team, gibt es Unstimmigkeiten oder sogar Auseinandersetzungen bei der Zusammenarbeit, mangelt es auf einmal an Engagement und Einsatz, dann muss dem dringend entgegengewirkt werden – und zwar so schnell wie möglich. Schon vorzeitig erkennen zu können, wenn die Stimmung zu kippen droht, ist hier jedoch Gold wert. People Analytics hilft genau dabei sowie bei der Schaffung der optimalen Arbeitsbedingungen für Ihre Belegschaft.

Studien und regelmäßige Mitarbeiter-Befragungen sind Maßnahmen, auf die auch Großunternehmen wie Google seit langem setzen. Daraus resultierten mit der Zeit für das Unternehmen wichtige und zentrale Führungseigenschaften sowie ein internes Trainingsprogramm für Vorgesetzte, Teamleiter und Co.

Wichtig ist jedoch der Datenschutz und den Mitarbeitern klipp und klar zu vermitteln, dass jegliche Befragung anonym abläuft und mit ihren Informationen vertraulich und gewissenhaft umgegangen wird. Konkret juristisch festgelegte Vereinbarungen müssen von beiden Seiten angenommen werden (Zustimmungspflicht, Zweckbindung etc.), damit sich Mitarbeiter sicher fühlen und später kein Rechtstreit droht. Es muss klar kommuniziert werden, dass es hierbei ausschließlich um die Mitarbeiterzufriedenheit zum Wohle des Unternehmens geht und die Daten ausschließlich zu diesem Zweck genutzt werden.

Nachhaltige Mitarbeiterzufriedenheit: Die Richtung vorgeben

Es gibt zahlreiche People-Analytics-Tools – die Frage ist nur, was man möchte. Zu Beginn eines People-Analytics-Projektes steht die Frage: „Was möchte ich über meine Mitarbeiter in Erfahrung bringen?“. Geht es darum die Kündigung wertvoller Fachkräfte zu verhindern, künftige Entwicklungen zu erkennen und gegebenenfalls frühzeitig gegensteuern zu können oder geht es vielleicht darum neue, in die Team-Harmonie passende Mitarbeiter zu finden?

Die folgenden Tools können hierbei hilfreich sein:

  • Recruting: Workday, Pegged
  • Employer Branding / künftige Entwicklungen: DemoBIB
  • Mitarbeiterbindung: Glint, Officevibe

Uns interessiert Ihre Meinung: Was halten Sie von People Analytics? Nutzen Sie die Daten Ihrer Mitarbeiter zur Auswertung der Zufriedenheit Ihrer Belegschaft? Welche Erfahrungen konnten Sie dabei machen?

Wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

Über Stefanie Rehm

Stefanie Rehm ist Diplom-Onlinejournalistin und für eine Frankfurter Internetagentur tätig. Als Expertin für alle Formen der unternehmensinternen und – externen Kommunikation kümmert sie sich unter anderem um diverse Online-Magazine oder um die Außendarstellung der Agentur-Kunden. Seit über drei Jahren schreibt sie regelmäßig Fachartikel und Blogartikel rund um Human Resources Management.