Mann trägt überm Gesicht einen Karton mit gedrucktem Fragezeichen

TowersWatson Studie zeigt: Unterschiede der Belohnungssysteme meist unbekannt

Elementare Erkenntnisse für den Erfolg im Unternehmen

Alle reden immer davon, dass die Arbeitsbedingungen härter, der Konkurrenzkampf untereinander stärker und vor allem die Personalbeschaffung schwerer geworden seien. Glücklicherweise haben die meisten Unternehmer erkannt, dass ihre Mitarbeiter in diesen Zeiten für sie wichtiger denn je und stärkstes Kapital sind. Mitarbeiter sollen sich deshalb im Unternehmen wohlfühlen und für die anstrengende Arbeit einen Ausgleich erhalten. Die Motivation und Mitarbeiterbindung soll durch Belohnungen und Incentives gestärkt und erhalten bleiben.

Doch Belohnungsprogramm ist nicht gleich Belohnungsprogramm. Die TowersWatson Studie (White Paper) von Sodexo Paris hat sich mit dem Thema befasst und herausgefunden: Der Unterschied von Incentive und Belohnung ist kaum bekannt. Dabei sind Incentive und Belohnungsprogramme sowie deren korrekte Ausführung elementar wichtig für den Erfolg und die Steigerung der Performance.

Studie: TowersWatsonDefinition Incentives
Incentives sind Sachleistungen des Arbeitgebers, die dieser zur Steigerung und Erhaltung der Motivation der Mitarbeiter durchführt. Sie werden als langfristige Entlohnung für die Bewältigung von Aufgaben vergeben und in aller Regel von der Firmenleitung oder dem Personalbereich gesteuert und finanziert. „Immer mehr Unternehmen setzen ihre Incentive- und Belohnungsprogramme mit Sachleistungen um“, bestätigt George Wyrwoll, Corporate Relations Manager bei Sodexo: „Das hat gute Gründe: Geschenkgutscheine und Karten bieten den Firmen eine höhere Flexibilität, zudem kann auf die Bedürfnisse der Programmteilnehmer individueller eingegangen werden. Außerdem belegen betriebswirtschaftliche Studien, dass sich Incentives und Belohnungen mit Sachleistungen rechnen.“

Definition Belohnungsprogramme
Dem stehen andere Belohnungsprogramme zur Seite. Mit Bonus- und Prämienzahlungen können Zuschläge zum Gehalt vergeben werden, die bei meist kurzfristig erreichten Zielen an einem konkreten Ergebnis orientiert sind. Auch Vermittlungsprovisionen erfüllen einen solchen Zweck, da sie den Mitarbeiter unmittelbar für seine geleistete Arbeit entlohnen. Allerdings sind derartige Methoden nur dort einsetzbar, wo es um kapitalgenerierende Arbeit geht. Beispielsweise im Dienstleistungssektor kann ein solches Belohnungsprogramm mitunter versagen, da es hier mehr um qualitative, denn um quantitative Aspekte geht. Auch geht es bei den Belohnungssystemen dieser Art mehr um die unmittelbare Entlohnung von einzelnen Arbeitsleistungen, die gewürdigt werden sollen. Oft werden dabei mittlerweile auch Sachwerte eingesetzt, wie beispielsweise Gutscheine, Veranstaltungstickets und Ähnliches.

Das subjektive Belohnungsempfinden
Wesentlich für die Wirksamkeit von Belohnungsprogrammen ist das subjektive Belohnungsempfinden. So wird beispielsweise der Besuch einer Kaffeerösterei mit anschließendem Probierpaket für einen ausgemachten Teetrinker keine Belohnung darstellen. Nicht jeder ist ein Freund von Ballonflügen oder Bootsfahrten. Werden Incentives in der üblichen Freizeit des Mitarbeiters veranstaltet, werden diese oft nicht als Belohnung, sondern sogar eher als Bestrafung wahrgenommen. Wichtig ist deshalb die Passgenauigkeit der Belohnung mit dem individuellen Belohnungsempfinden des Mitarbeiters. Hier stellen sich einige Herausforderungen, denn auch gut gemeinte Belohnungen können von dem Mitarbeiter im nicht gewünschten Maße wahrgenommen werden.

Daher ist es ganz besonders wichtig, die Mitarbeiter bei der Auswahl der Belohnung aktiv mit einzubeziehen. Dann gibt es auch eine Belohnung für den Personalverantwortlichen: zufriedene und motivierte Mitarbeiter.

 

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Über Stefanie Rehm

Stefanie Rehm ist Diplom-Onlinejournalistin und für eine Frankfurter Internetagentur tätig. Als Expertin für alle Formen der unternehmensinternen und – externen Kommunikation kümmert sie sich unter anderem um diverse Online-Magazine oder um die Außendarstellung der Agentur-Kunden. Seit über drei Jahren schreibt sie regelmäßig Fachartikel und Blogartikel rund um Human Resources Management.