Geschenkkarten für Mitarbeiter

Geschenkkarten: Echte Motivationssteigerung durch kleine Aufmerksamkeiten

Wie und warum Geschenkkarten-Programme erfolgreich sind...

Welche Formen von Incentives und Prämien sind zugleich persönlich und bieten dem Beschenkten genug freie Auswahl? Wachsender Beliebtheit erfreuen sich Geschenkkarten, mit denen Mitarbeiter zum Erreichen von Zielen motiviert oder besonderes Engagement honoriert werden sollen.

Mit anerkennenden Worten oder einer Glückwunsch-E-Mail können Chefs ihren Mitarbeitern für herausragende Leistungen danken. Doch welche Formen der Anerkennung gibt es darüber hinaus? Unternehmen aller Größen entscheiden sich zunehmend für die Option „Geschenk“, genauer gesagt: die Geschenkkarte. Sowohl als spontanes Geschenk als auch als Teil eines Incentive-Programms zur Förderung des Mitarbeiterengagements bieten Geschenkkarten zahlreiche Vorteile. Sie können mit einer persönlichen Note versehen und auf die Vorlieben des jeweiligen Mitarbeiters abgestimmt werden, und bieten genügend Auswahlmöglichkeiten, um bei dem Beschenkten für Freude zu sorgen. Darüber hinaus sind sie bei Vertretern aller Altersklassen der heutzutage oft aus mehreren Generationen bestehenden Belegschaften gleichermaßen beliebt.

Ausgaben für Geschenkkarten nehmen zu

Im Jahr 2015 wurden Gutschein- und Prepaid-Geschenkkarten nach Angaben von GiftCards.com[1] bereits von 83 Prozent der US-Unternehmen eingesetzt. Auch eine weitere Studie bestätigt die wachsende Nachfrage: Im Jahr 2016 stiegen die Ausgaben von Firmen für Geschenkprogramme an und für 67,7 Prozent von ihnen waren Geschenkkarten die bevorzugte Form der Anerkennung – weit vor Bekleidung, der zweitbeliebtesten Form mit 40 Prozent[2]. Auch wurden 2016 mehr Karten ausgegeben – der Anstieg betrug 37 Prozent. In großen Unternehmen sind Geschenkkarten bereits weit verbreitet, und auch in kleinen und mittleren Betrieben werden sie zunehmend eingesetzt. In einer Studie von Sodexo gaben die Führungskräfte der KMU an, dass sie für die nächsten zwei Jahre eine erhebliche Ausweitung ihrer Ausgaben für Prämien zur Verbesserung der Work-Life-Balance ihrer Angestellten planten. Die Zahl der Befragten, die Mitarbeiterleistungen durch Boni, Gutscheine und Geschenkkarten honorieren möchten, stieg um 15 Prozent; die der Arbeitgeber, die die Einführung von Programmen zur Steigerung der Kaufkraft ihrer Mitarbeiter planen, um 17 Prozent[3].

Vorteile sowohl für große als auch für kleine Unternehmen

Dank ihrer Flexibilität sind Geschenkkarten für jedes Budget geeignet. Einerseits zeigen Umfragen, dass sich große Unternehmen großzügigere Prämien leisten können: Zwischen 2015 und 2016 stieg der Anteil derer, die ihren Mitarbeitern Geschenke im Wert von mehr als 1.000 US-Dollar überreichten, von 1,3 auf 6,2 Prozent. Andererseits betragen die Kosten für fast 70 Prozent aller Geschenke weniger als 100 US-Dollar[4]. Genau wie die großen Marktteilnehmer ziehen auch die kleinen einen Nutzen aus dem Geschenkkarten-Boom. Eine Studie von Sodexo ergab, dass 88 Prozent der Führungskräfte von KMU in sieben Ländern nach der Honorierung von Leistungen durch Boni und Geschenkkarten eine Verbesserung des allgemeinen Arbeitsklimas bemerkten5. Darüber hinaus beobachteten 71 Prozent der Befragten einen Anstieg der Umsätze, während 72 Prozent über geringere Fehlzeiten berichteten.

Wann sind Geschenkkarten-Programme erfolgreich?

Einfach gesagt, müssen dafür drei Bedingungen erfüllt sein: Akzeptanz durch die Mitarbeiter, ein gewisser Überraschungseffekt und eine große Auswahl an Geschenken. Akzeptanz lässt sich am besten erzielen, wenn Sinn und Zweck des Incentive-Programms vom Management eindeutig dargelegt und die Mitarbeiter selbst für die Definition der zu erreichenden Ziele oder KPIs herangezogen werden. Zudem sollten Arbeitnehmergruppen an der Diskussion über die Art der angebotenen Geschenkkarten beteiligt werden.

Auch nach dem Start des Programms sollten die Meinungen der Angestellten zu diesem eingeholt werden, um seinen Erfolg zu steigern. Eine Feedbackschleife sorgt dafür, dass das Programm zu jeder Zeit den Lebensstilen und Zielen der Mitarbeiter entspricht.

Für die Auswahl der richtigen Karten und Prämien ist auch der Überraschungseffekt von einiger Bedeutung, denn Überraschungen bleiben Mitarbeitern länger im Gedächtnis. Auf diesem Phänomen beruht sogar ein ganzes Marktsegment – die immer populärer werdenden „Überraschungs- und Verwöhnprämien“. Ihr Erfolg ist wissenschaftlich erwiesen: Forscher in den USA haben herausgefunden, dass die sogenannten Belohnungszentren im Gehirn stärker auf unerwartete Reize reagieren.6

Zu guter Letzt ist auch die Entscheidung für die Art der Geschenkkarte von nicht unerheblicher Bedeutung, insbesondere angesichts der gegenwärtigen Altersstruktur des Personals vieler Unternehmen. Die Palette der Geschenkkarten muss vielfältig genug sein, um Mitarbeiter verschiedener Altersgruppen und Hintergründe zu begeistern.

Generationsunterschiede überbrücken

Wie aber soll eine Karte aussehen, die ein 18-jähriger Millennial genauso attraktiv findet wie sein 68-jähriger Schreibtischnachbar aus der Generation der Babyboomer? Ergebnissen von US-Studien zufolge finden Millennials zunehmend Gefallen an E-Geschenkkarten, die problemlos im Internet eingelöst werden können, und den Open-Loop-Karten der großen Kreditkartenanbieter, die praktisch überall akzeptiert werden.[5] Die älteren Generationen fühlen sich dagegen durch die persönlichere Form einer an einen bestimmten Händler gebundenen Karte angesprochen.

Neben Generationsunterschieden haben Umfragen und Analysen von Sodexo7 mehrere charakteristische Mitarbeiterprofile in einer typischen Belegschaft ausgemacht. Sollen die Prämien von den Mitarbeitern als sinnvoll wahrgenommen werden, muss die Vielfalt der Anerkennungslösungen diesen unterschiedlichen Profilen Rechnung tragen. {Beliebt sind hier Geschenkkarten, die bei einer Reihe von Einzelhändlern und Shoppingplattformen im Internet eingelöst werden können. Das breite Angebot von Sodexo in diesem Bereich berücksichtigt sowohl die verschiedenartigen Bedürfnisse von Arbeitgebern wie auch von Arbeitnehmern.}

Länderbezogener Hinweis: Der letzte Satz ist nicht obligatorisch. Sie können ihn bei Bedarf nutzen, um für Ihr Angebot zu werben.

 

 

[1] http://cdnpos.com/stats-show-that-gift-cards-are-sold-all-year-round/

[2] http://www.incentivemag.com/Resources/Research/2016-Corporate-Gift-IQ-Survey-Research/

[3] Quality of Life: a BIG asset for small business leaders, Studie von SODEXO Benefits & Rewards Services, 2016.

[4] http://www.incentivemag.com/Resources/Research/2016-Corporate-Gift-IQ-Survey-Research/

5 Quality of Life: a BIG asset for small business leaders, Studie von SODEXO Benefits & Rewards Services, 2016.

6 https://www.colloquy.com/article/science-behind-why-surprise-rewards-work/

6 https://www.chainstoreage.com/article/gift-cards-appeal-millennials

8 Studie von Sodexo Benefits & Rewards mit 3.224 Arbeitnehmern und 880 Unternehmen in den USA, Indien, Frankreich, Brasilien und Polen, 2016.

 

Über Stefanie Rehm

Stefanie Rehm ist Diplom-Onlinejournalistin und für eine Frankfurter Internetagentur tätig. Als Expertin für alle Formen der unternehmensinternen und – externen Kommunikation kümmert sie sich unter anderem um diverse Online-Magazine oder um die Außendarstellung der Agentur-Kunden. Seit über drei Jahren schreibt sie regelmäßig Fachartikel und Blogartikel rund um Human Resources Management.