Mann und Frau sitzen auf dem Wohnzimmersofa mit Laptops im Schoß Höhere Auflösung

Anspruch auf Homeoffice?

Heimarbeit als Gesetz

Ab Juli ist es amtlich: Dann tritt in den Niederlanden das Recht auf Home Office für Arbeitnehmer in Kraft – sehr zum Leidwesen der Arbeitgeber. Diese dürfen nach wie vor den Antrag auf Heimarbeit seitens ihrer Mitarbeiter zwar ablehnen, müssen dies allerdings erst einmal begründen und darlegen, warum das Home Office ihr Unternehmen regelrecht in den Ruin treiben würde.

Doch warum ist das Home Office als Arbeitsplatz in den Chefetagen eigentlich so ungern gesehen? In Zeiten, in denen vor allem junge Fachkräfte und Nachwuchstalente großen Wert auf einen Job mit flexiblen Arbeitszeiten und Selbstbestimmung legen, ist die Heimarbeit doch ein tolles Recruiting-Tool und Zeichen von Vertrauen und Wertschätzung gegenüber der Belegschaft. Den Zuschlag zu den Fahrtkosten kann sich der Arbeitgeber zudem auch noch einsparen. „Anstatt diese Entwicklung als großartige Chance zu sehen, haben viele immer noch Angst, die inneren Firmenstrukturen den äußeren Veränderungen anzupassen“, so incentimo-Experte Ilja Grzeskowitz.

Wäre es also sinnvoll dieses Gesetz in Deutschland zu adaptieren? Eine Frage, die sicher nicht leicht zu beantworten ist und vielleicht eher individuell von Fall zu Fall entschieden werden muss. Für Vertrauen in die Arbeitsmoral der eigenen Mitarbeiter braucht es ohnehin kein Gesetz.

Erfahren Sie hier, wie sie effizient im Home Office arbeiten.

Über Stefanie Rehm

Stefanie Rehm ist Diplom-Onlinejournalistin und für eine Frankfurter Internetagentur tätig. Als Expertin für alle Formen der unternehmensinternen und – externen Kommunikation kümmert sie sich unter anderem um diverse Online-Magazine oder um die Außendarstellung der Agentur-Kunden. Seit über drei Jahren schreibt sie regelmäßig Fachartikel und Blogartikel rund um Human Resources Management.